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Niederlehme

Ortsteil von Königs Wusterhausen




Niederlehme ist seit 2003 ein Ortsteil
der Stadt Königs Wusterhausen.

Erstmalig urkundlich erwähnt
wurde Niederlehme im Jahr 1315.

Niederlehme liegt direkt an der Dahme
auf der östlichen Seite gegenüber
der Stadt Wildau.

Zu Niederlehme gehört auch der
südl. Teil des Ortsteils Ziegenhals.






Mit Hilfe der Fahrradbrücke über die Dahme
gelangt man mit dem Rad oder zu Fuß
bequem von Königs Wusterhausen
nach Niederlehme.

Dabei erkennt man, das Niederlehme ein
Gewerbe- und Industriestandort ist.
Seit über 100 Jahren wird in Niederlehme
Kalksandstein hergestellt.

1900 - 1902 wurde vom Unternehmer
Robert Guthmann das seinerszeit größte
Kalksandsteinwerk der Welt errichtet.








Ein Zeugnis dieser Zeit ist der von der Autobahn BAB 10
gut zu sehende ca. 33 m hohe Wasserturm
von Niederlehme.

Er ist mit seiner Kalksandsteinfassade
ein Wahrzeichen des Ortes, an dem 1938
direkt die Autobahn vorbei gebaut wurde.







 




Ein weiteres Wahrzeichen ist die erst 1914
errichtete evangelische Kirche des Ortes.


Neben der Industriegeschichte ist Niederlehme
besonders in der Zeit des kalten Krieges durch
seine Militärgeschichte geprägt worden.

Mit gleich zwei verschiedenen militärischen
Niederlassungen der NVA war Niederlehme ein nicht
unwichtiger militärischer Standort.


 

 




Auf den (örtlich von einander getrennten)
ehem. Industriegeländen einer Fabrik für
Sprengstoffbestandteile, entstanden in der Zeit
der DDR zum einen das
"Treib- und Schmierstofflager 44" und zum anderen
das "Nachrichtenregiment 2" in Ziegenhals.






 

Von 1957 - 1994 wurde das Kasernengelände
in Ziegenhals zuerst von der NVA und ab 1990,
nach der Wiedervereinigung Deutschlands,
von der Bundeswehr militärisch genutzt.

Ab 1963 wurde dann in Niederlehme das Treibstofflager
schrittweise ausgebaut und ebenfalls nur noch kurze Zeit
nach der Wiedervereinigung von der Bundeswehr genutzt.

Eine Besonderheit des Lagers war neben den riesigen
unterirdischen Tanks für u.a. Flugzeugtreibstoffe,
dass die Treibstoffe von Schiffen im Hafen von
Niederlehme mit Hilfe einer Druckleitung zu dem
gut versteckten Objekt im Wald gepumpt
werden konnten. Der Pumpenbunker ist bis heute
in einer Bootswerft erhalten.



 

Das Kasernengelände in Ziegenhals wird
heute nur zum Teil neu genutzt.
Zum Beispiel entstand als Neubau auf dem
Gelände ein Seniorenheim und einige Firmen
sind hier ansässig!

Jedoch verfällt ein Großteil der Anlage.

Auch das Tanklager in Niederlehme verfällt
immer mehr. Ein geplantes Ferienobjekt ist
bis heute nicht darauf entstanden.

Eine Taxifahrt vom Bahnhof
Königs Wusterhausen zum Dorfanger
in Niederlehme kostet am Tag ca. 12 €.

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